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Bei welchen Krankheiten und Beschwerden kann Homöopathie
angewendet werden?
Durch die Verabreichung einer homöopathischen Arznei wird durch einen sanften Impuls
Ihre Lebenskraft gestärkt und Ihre Selbstheilungskräfte tiefgreifend aktiviert.
Es werden keine Krankheiten behandelt, sondern die kranke Person. Entscheidend ist die
Gesamtheit aller Beschwerden und Symptome.
Homöopathische Arzneien können in jedem Lebensalter angewendet werden, entweder als
alleinige Therapieform oder als Unterstützung anderer Therapien. Auch bei Krankheiten,
die sich auf schulmedizinische Therapien nicht oder nur schlecht gebessert haben, erreicht
man mit der Homöopathie gute Erfolge.
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Ablauf einer homöopathischen Behandlung
„In einem ausführlichen Erstgespräch, in dem Sie mir Ihre Symptome und Beschwerden
schildern, bekomme ich ein Bild über Ihre Krankheitsgeschichte und Lebenssituation
(Dauer 1 – 2 Std.).
Neben der schulmedizinischen Diagnose sind in der Homöopathie die scheinbar
nebensächlichen Beschwerden entscheidend. Damit wird charakterisiert, wie sich die
Krankheit speziell bei Ihnen auf Körper, Geist und Seele auswirkt.
Zu diesem ganzheitlichen Krankheitsbild passend wähle ich eine für Sie individuell
„maßgeschneiderte“ homöopathische Arznei.
Bei akuten Krankheiten kommt es meist überraschend schnell zu einem beeindruckenden
Erfolg, bei chronischen Beschwerden dauert es naturgemäß länger, bis die Lebenskraft
wieder ausreichend gestärkt ist.
In einem Folgegespräch wird der Heilungsverlauf überprüft und die weitere Behandlung
festgelegt (bei chronischen Leiden in 1–3 Monaten, Dauer ca. 30 Min.).”
Sylvia Birkenbeul-Dingendorf
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Kosten
Die erste Konsultation mit der notwendigen gründlichen Fallaufnahme kann bei Patienten
mit chronischen Krankheiten gut zwei Stunden und länger dauern. Sie ist somit die
zeitaufwendigste und teuerste. Weitere Konsultationen sind deutlich kürzer und folgen
meist in größeren Abständen. Bei akuten Erkrankungen ist der Zeitaufwand geringer.
Die Kosten für die Erstanamnese betragen 90 Euro.
Die Folgekonsultationen, die je nach Schweregrad der
chronischen Erkrankung alle ein bis sechs Monate stattfinden, kosten 45 Euro.
In vielen Fällen gelingt es schon nach der Erstanamnese ein Arzneimittel zu finden,
welches hilft die gesundheitliche Verfassung der Patienten deutlich zu bessern.
Je schwerer die gesundheitlichen Störungen oder je weniger klar sich in der Erstanamnese
das passende Mittel ausfindig machen lässt, um so länger dauert die Behandlung.
Die Kosten für die homöopathische Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen
zur Zeit nicht übernommen. Bei Privatversicherten und Beihilfeempfängern werden die
Kosten ganz oder teilweise erstattet.
In der Regel führt die homöopathische Behandlung neben der Besserung der Hauptbeschwerde
zu einer Besserung des Allgemeinbefindens; d. h. der Mensch fühlt sich vitaler und fitter
und ist ausgeglichener.
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